Reiseziele in Europa, die als Geheimtipps gelten

Viele beliebte Reiseziele in Europa sind stark überlaufen. Wer sich an Landschaft, Architektur, historischen Sehenswürdigkeiten und kulturellem Erbe erfreuen und dennoch die Ruhe genießen möchte, findet verschiedene Reiseziele, die noch als Geheimtipps gelten. Diese weniger bekannten Reiseziele fernab des Massentourismus sind nicht weniger schön.
Inhaltsverzeichnis
Tübingen in Deutschland
Wer ein Reiseziel besuchen möchte, das noch als Geheimtipp gilt, muss nicht weit fahren.
Tübingen mit seinen engen Gassen und mittelalterlichen Fachwerkhäusern ist eine Universitätsstadt und hat einen schönen historischen Stadtkern.
In der Stadt am Neckar sind ungefähr ein Drittel der Bevölkerung Studenten. Die Neckarfront mit dem Hölderlinturm ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Wer die Stadt vom Wasser aus erleben möchte, kann sich für eine traditionelle Stocherkahnfahrt entscheiden.

Durbuy in Belgien
Durbuy in der belgischen Region Wallonien wird oft als kleinstes Städtchen der Welt bezeichnet. Es begeistert mit kopfsteingepflasterten Straßen und kleinen, gemütlichen Geschäften. In diesem charmanten mittelalterlichen Städtchen kommen auch Gourmets auf ihre Kosten. Es gibt zahlreiche Restaurants mit lokalen Delikatessen.
Wer im Urlaub aktiv sein möchte, kann die umliegenden Flüsse mit dem Kajak befahren oder in den Wäldern wandern. Der Topiary Park ist ein einzigartiger Garten mit kunstvoll geschnittenen Buchsbaumfiguren.

Faszinierende Lichtverhältnisse im dänischen Skagen
Skagen ist der nördlichste Punkt Dänemarks und begeistert mit faszinierenden Lichtverhältnissen, die bereits viele Künstler inspiriert haben. Nord- und Ostsee treffen dort aufeinander. Die Werke verschiedener Maler können im Skagen Museum bewundert werden.
Malerische gelbe Häuser treffen in Skagen auf einzigartige Natur.
Die Spitze von Grenen, wo die beiden Meere aufeinandertreffen, ist bei Sonnenuntergang ein Erlebnis. Eine atemberaubende Panoramaaussicht auf das Meer und die umliegende Natur bietet der Leuchtturm von Skagen.
Atemberaubende Landschaft von Gásadalur auf den Färöern
Gásadalur auf den Färöern ist ein abgelegenes Dorf auf der Insel Vágar, das lange nur über einen schwierigen Bergpfad zu erreichen war. Seit 2004 ist es über einen Tunnel erreichbar. Wie in einem Fantasyfilm fühlt sich der Besucher in der Landschaft mit dramatischen Bergen, dem Atlantik und Nebeln.
Naturfreunde, die faszinierende Landschaft lieben, werden hier fernab des Massentourismus belohnt. Der Múlafossur-Wasserfall ist das bekannteste Motiv dieses kleinen Ortes.

Kravice-Wasserfälle in Bosnien und Herzegowina
Die Kravice-Wasserfälle in Bosnien und Herzegowina befinden sich rund zehn Kilometer südlich von Ljubuški, wo der Fluss Trebižat in natürliche türkisfarbene Becken stürzt. Die Wasserfälle, die aus vielen Kaskaden bestehen, bilden ein Halbrund von etwa 120 Metern Breite und stürzen bis zu 25 bis 28 Meter in die Tiefe.
Wer die Landschaft entdecken möchte, reist am besten im Sommer. Bei Wanderungen, Bootstouren und beim Baden können Urlauber die Landschaft bewundern.
Das mittelalterliche Städtchen Motovun in Kroatien
Das eindrucksvolle mittelalterliche Städtchen Motovun in Istrien liegt auf einem Hügel über dem Mirna-Tal. Das Ortsbild ist durch einen markanten Glockenturm, steinerne Gassen und alte Mauern geprägt.
Weinberge und Wälder umgeben die Stadt und bieten die Möglichkeit für Wanderungen.
Die umliegende Gegend kann auch bei Radtouren erkundet werden. Weinverkostungen und regionale Küche sorgen für Abwechslung. Die Region ist für ihre weißen Trüffel bekannt.
Polnisches Strandparadies Hela
Wer an einem schönen Strand entspannen möchte, der nicht überlaufen ist, kann nach Polen ins Strandparadies Hela fahren. Die 34 Kilometer lange Landzunge an der Danziger Bucht begeistert mit weißem Sandstrand.
Sonnenanbeter finden ebenso gute Bedingungen wie Kitesurfer. Urlaubsluft entsteht durch salzige Meeresluft und den Duft von Kiefern. Wanderwege führen durch Dünenfelder und Kiefernwälder. Auch mit dem Fahrrad kann die Halbinsel gut erkundet werden.

Portugiesische Blumeninsel Flores
Die Ilha das Flores ist die viertkleinste Insel der zu Portugal gehörenden Azoren und befindet sich am westlichsten Zipfel Europas. Sie ist 143 Quadratkilometer groß und verfügt über eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt. Sie wurde 2009 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet.
Die Insel ist ein ideales Ziel für Wanderer, denn sie lässt sich sehr gut bei Wanderungen erkunden. Alte Saumpfade verbinden die Dörfer miteinander. Im Inselinneren führen eindrucksvolle Wege zu den Maaren. Eindrucksvolle Wanderwege führen auch entlang der Steilküste im Westen der Insel.
Isola San Giulio im italienischen Ortasee
Im italienischen Ortasee befindet sich die winzige Insel Isola San Giulio, die aufgrund ihrer ruhigen Atmosphäre als Insel der Stille bezeichnet wird. Auf dem Rundweg, dem Weg der Stille, kann die Insel erkundet werden.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehören die romanische Basilika San Giulio und das Benediktinerkloster.
Der nahegelegene Ort Orta San Giulio bietet piemontesische Spezialitäten.
Alberobello in Italien mit seinen Trulli
Alberobello in der italienischen Region Apulien ist für seine Rundhäuser mit den kegelförmigen Dächern, die Trulli, bekannt, die zum Welterbe der UNESCO gehören. In den Vierteln Aia Piccola und Rione Monti sind viele dieser Trulli zu bewundern.





